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Was passiert im Moment

Quartiersentwicklung Kramer-Areal

Entwurfs-Workshop Kramer-Areal im April 2021

Erster Schritt war die Entwicklung einer Idee, ein Rahmenplan für das Kramer Areal, der die Möglichkeiten für die neue Nutzung und Bebauung auslotet. Dazu wurden verschiedene städtebauliche Varianten erarbeitet. In einem Workshop des Architekturbüros Auer Weber und der Planstatt Senner vor Ort im Verwaltungsgebäude entstanden dazu kreative Ansätze. Dabei werden auch die Vorschläge aus den vorangegangenen ISEK-Dialogveranstaltungen aufgegriffen und weiterentwickelt.

Bürgerforum/-workshop am 03.03.2023

Im Anschluss an die Einwohnerversammlung vom 01.03.2023 im Kurhaus der Stadt, fand auf dem ehemaligen Werksgelände eine Ortsbegehung mit anschließendem Bürgerworkshop sta’.

Preisgerichtssitzung am 11.07.2023

Das Preisgericht, bestehend aus insgesamt 32 Vertreterinnen und Vertretern der Wacker Neuson Group, der Stadt Überlingen sowie unabhängigen Architekten und Beratern, traf sich einen ganzen Tag lang in Überlingen zur Bewertung der eingereichten Arbeiten. „Uns war bei der Auswahl der Entwürfe für die zweite Bearbeitungsphase besonders wichtig, unterschiedliche städtebauliche Konzepte auszuwählen, die die Breite der Möglichkeiten ausloten, wie das Kramer Areal künftig in die Umgebung eingebettet, wie die Nutzung der Fläche verteilt sein kann und ob die Erschließungs-, Mobilitäts- und Parkraumkonzepte auch in die Zukunft gedacht wurden. Natürlich müssen auch Ökologie und Nachhaltigkeit berücksichtigt werden“, betont Markus Müller, Vorsitzender des Preisgerichts, Freier Architekt und Stadtplaner sowie Präsident der Architektenkammer Baden-Württemberg aus dem nahe gelegenen Meckenbeuren.

Um die Wettbewerbsbedingungen zu achten und den nicht öffentlichen Charakter beizubehalten, können zu diesem Zeitpunkt des städtebaulichen Wettbewerbs noch keine Abbildungen der Modelle veröffentlicht werden, sämtliche Arbeiten werden dann im November nach Abschluss des Verfahrens im Rahmen einer Ausstellung präsentiert.

Werkstattdialog mit Überlinger Bürgern am 21.07.2023

Bereits im Vorfeld der Ausschreibung war die Überlinger Bürgerschaft in Form von Vor-Ort-Terminen, Workshops intensiv beteiligt, um die Interessen und Bedürfnisse der Gemeinschaft bestmöglich zu berücksichtigen.

24 Überlinger Bürgerinnen und Bürger sowie zehn Beauftragte weiterer Interessensgruppen diskutierten dann im Rahmen eines Werkstattdialogs am 21. Juli 2023 bis in die Abendstunden die neun favorisierten Entwürfe von renommierten Stadtplanungsbüros für die weitere Quartiersentwicklung des Kramer-Areals. Jedes Planungsbüro war abwechselnd anonym zugeschaltet und hatte 20 Minuten Zeit, um seinen Entwurf zu präsentieren und im Dialog auf Anregungen und Bedenken einzugehen. Die Rückmeldungen aus dem Werkstattdialog werden nun in die weiteren Planungen des Kramer-Areals einfließen, um ein lebendiges und vielfältiges Quartier zu schaffen, das auch den Bedürfnissen und Wünschen der Bürgerinnen und Bürger gerecht wird.

Darüber hinaus wurden im Rahmen der Veranstaltung zwei Vertreter der Bürgerschaft gewählt, die im November 2023 als Sachverständige Berater die Interessen der Stadtgemeinschaft in der zweiten Preisgerichtssitzung einbringen und den Siegerentwurf des Planungswettbewerbs Entwurf mit prämieren werden.

Der bisher in Überlingen einmalige Werkstattdialog stellt die transparente Quartiersentwicklung sicher.

Preisgerichtssitzung 16.11.2023

Einstimmig hat sich das Preisgericht für den Entwurf der Wiener Stadtplaner studio urbanek entschieden. Vorausgegangen war eine 12-stündige Sitzung mit sehr kontroverser, aber stets konstruktiver Diskussion.
 
Vom 21.11. bis zum 14.12. sind die Architekturmodelle aller FinalistInnen und Finalisten täglich von Dienstag bis Donnerstag zwischen 16:00 und 19:00 Uhr im Rahmen einer Ausstellung im ehemaligen Kramer-Bürogebäude der Öffentlichkeit frei zugänglich.
 

was bisher geschah

Was bisher geschah

Integriertes Stadtentwicklungskonzept 2015

Die Stadt Überlingen beschäftigt sich schon lange mit der Zukunft des Kramer-Areals. 2015 waren die Bürgerinnen und Bürger von der Verwaltung und vom Gemeinderat eingeladen, sich im Rahmen des ISEK, des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts, Gedanken zur Stadtentwicklung zu machen.

Das ISEK gibt als langfristiges, informell angelegtes Planungsinstrument die Leitziele für die Gesamtstadt und ihre räumliche, wirtschaftliche und soziale Entwicklung vor.

 

Auszug aus dem integrierten Stadtentwicklungskonzept, S. 72, 73

Einwohnerversammlung 2018

2018 hat die Stadt Überlingen im Rahmen einer Einwohnerversammlung die Öffentlichkeit dazu eingeladen, sich zu verschiedenen Themen der Stadtentwicklung einzubringen. Unter anderem stand das Kramer-Areal als Themeninsel 3 im Fokus.